Bild: coconut oil on table close-up, Africa Studio, shutterstock 174012254

Die Kokosnusspalme ist schon eine besondere Pflanze. Es werden so gut wie alle Bestandteile von ihr verwendet. Die Blätter werden zu Körben, der Palmsaft zu Wein, das Holz zu Möbeln oder Hütten und selbst bei der Kokosnuss wird noch alles genutzt, das Kokoswasser, die Kokosmilch, die Steinschale und die Kokosfasern. Letztere werden von der Südindischen Bevölkerung als natürliche Zahnbürste verwendet. In einer Studie aus dem Jahre 2014 konnte auch gezeigt werden, warum das sogar sinnvoll ist. Das durch Alkohol gewonnene Extrakt aus der Kokosschale wirkte signifikant gegen die kariogene Mikroflora. Nun für den allgemeinen Hausgebrauch ist das zwar eine wissenswerte Anekdote, aber würden Sie jetzt Ihre Zähne mit Kokosnussfasern putzen? Wahrscheinlich nicht, na dann nehmen Sie einfach modifiziertes Kokosöl. Das Kokosöl enthält Laurinsäure und die kommt bei der kariogenen Mirkoflora gar nicht gut an. Die antibakterielle Wirkung ist aber nicht die Einzige. Das Öl reduziert sogar den Hefepilz Candida albicans, der klassischen Mundpilz, welcher bei immunsupprimierten Patienten oder nach Antibiotikaeinnahme gerne auftritt.

 

 

 

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4121915/

http://www.sciencedaily.com/releases/2012/09/120902222459.htm

Bild: coconut oil on table close-up,  Africa Studio, shutterstock 174012254

2015 © Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis Klingenberg