Im Laufe des Lebens Altern wir nicht nur äußerlich, sondern auch im Inneren unseres Körpers. Unter anderem macht sich dies bemerkbar durch erhöhten Blutdruck. Die Ursache liegt meist in der nachlassenden Elastizität der Blutgefäße. Verstärkt wird dies, durch ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel und Vorliegen weiterer Risikofaktoren.

Als Folge bekommt man Medikamente gegen den Bluthochdruck verschrieben. Die Einnahme dieser notwendigen Medikamente führt zu ein relativen Mundtrockenheit. Diese kann sich noch verstärken durch die altersbedingte Abnahme der Speichelproduktion. Leider ist es in dieser Konstellation fatal, die Speichelproduktion mit zuckerhaltigen Bonbons anzuregen. Für dieses intensive süße Geschmackserlebnis zahlt man unter Umständen einen hohen Preis. Die konzentrierte Zuckerlösung sammelt sich vor allem im Bereich des Zahnhalses an, einer Region die gegen äußere Einflüsse schon von Natur aus schlechter gewappnet ist. Die Löcher präsentieren sich meist zirkulär um den Zahn, versteckt unter Kronenrändern und sind nicht selten schlecht zugänglich. Abhängig vom Zeitpunkt der Entdeckung, der Progression der Karies und der Zugänglichkeit kann man die Zähne ggfs. noch konservierend füllen, für die “fortgeschrittenen” Fälle ist es entweder notwendig diese zu Überkronen oder gar zu entfernen.

Das Fazit also lautet Finger weg von zuckerhaltigen Bonbons und erst recht bei Mundtrockenheit.

CategoryAllgemein, Tipps

2015 © Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis Klingenberg