Neuerungen im Bereich der Prävention vom Gefäßverschlüssen sind eine Herausforderung für jede Zahnarztpraxis. Bisher hatten wir es vor allem mit den Medikamenten ASS und Marcumar zu tun.

Bei letzterem Medikament hat es Jahre gedauert bis wir auch chirurgische Eingriffe kleineren und mittleren Umfangs ohne das “Bridging” mit Heparin durchgeführt haben. Nun haben wir es auch mit Medikamenten wie Pradaxa, Xarelto oder Eliquis zu tun. Diese neuen “Blutverdünner” haben den Vorteil, dass sie besser zu dosieren sind als Marcumar, aber natürlich sind sie teuer und die Datenlage über Komplikationen im zahnärztlichen Bereich ist unzureichend.

Schlussendlich wird die Palette von möglichen “Bluter” größer. Chirurgische Eingriffe größeren Umfangs bei Patienten mit den neuen Medikamenten werden in erster Linie Fälle für Kieferchirurgen sein.

2015 © Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis Klingenberg